Ehrenkirchen                                         12.8.93

Es folgen nun noch einige nderungen und Zustze zum Handbuch.

Es ist jetzt mglich mit GDOS Bilder auszudrucken.
Dazu mu man aber ein GDOS-Programm und ein entsprechenden
Druckertreiber besitzen.

 "Wo bekommt man nun GDOS und Druckertreiber ?
  Senden Sie drei formatierte Leerdisketten und  einen
  an sich selbst adressierten, frankierten Rckumschlag an ATARI
  COMPUTER  und Sie erhalten ein GDOS-Programm mit Druckertreibern
  und Zeichenstzen."
Nhere Informationen ber dieses Thema finden Sie auch im
ST-Magazin Juli 1992 Seite 76.

Auch auf vielen (MAUS-) MAILBOXEN sind Druckertreiber zu bekom-
men. Dabei mu der Druckertreiber nicht hundertprozen-
tig mit dem Drucker bereinstimmen, es reicht oftmals wenn der
benutzte Druckertreiber dieselbe maximale Druckerauflsung be-
nutzt wie der eigene Drucker (zB. kann man den NB15.SYS fr alle
EPSON-LQ Kompatiblen benutzen). Mit dem Programm DPI_TEST.PRG
knnen Sie nach einer Installation eines Druckerteibers diesen
testen.
Die Installation eines Druckertreibers erfolgt folgendermaen :

Das GDOS-Programm in den AUTO-Ordner der Bootpartition
(zB: C:\AUTO\GDOS.PRG ) .Der Druckertreiber wird in den Ordner zu
den Zeichenstzen kopiert (zB: C:\GEMSYS\NEC_P.SYS ). Jetzt mu
er noch in die ASSIGN.SYS Datei mit einem Texteditor mit der
Druckerkennung 21 eingetragen werden (zB: 21 NEC_P.SYS ).

Es folgen die von mir ermittelten Auflsungen von Druckertreibern
mit dem Programm DPI_TEST.PRG .

NB15.SYS       1440 * 1896 Punkte  ca. 180 * 180 DPI
NEC_P.SYS      2880 * 3792 Punkte  ca. 357 * 357 DPI (->360 DPI)

FX80.SYS       960 * 1520 Punkte   ca. 119 * 144 DPI
NX1000.SYS     960 * 1520 Punkte   ca. 119 * 144 DPI
OKI20.SYS      960 * 1512 Punkte   ca. 120 * 145 DPI

T_OFFICE      1632 * 2196 Punkte   ca. 196 * 196 DPI (FAX)

Bei Programmstart wird automatisch der GDOS-Treiber (Nr.21) nach
seiner Gre (Druckerauflsung in Punkte) abgefragt und den
entsprechenden Speicher Reserviert.
Mchte man eine andere Standardeinstellung des Bildes haben, so
starten man das Programm (B_PAINT.PRG) mit gedrckter "Altern-
ate"-Taste bis das Installationsmen erscheint. Dort stellt man
die gewnschte Bildgre ein und speichert spter mit "Arbeit
sichern" im Menpunkt "Optionen" diese ab. Beim nchsten Pro-
grammstart wird dann automatisch die voreingestellte
(B_PAINT.INF) Bildgre benutzt.
brigens: Wird B_PAINT nicht mit ALTERNATE gestartet und auch
nie "Arbeit sichern" benutzt und ist auch kein Druckertreiber
installiert, so reserviert das Programm die Blattgre eines
24-Nadlers bei 180 DPI (1440 * 1920 Punkte ~ 345 Kbyte).

Die Treibernummer des Druckertreibers kann im Druckermen
auf 21, 22 oder 23 eingestellt werden, so ist es mglich auch
einen anderen Treiber (zB: Faxtreiber "T_OFFICE.SYS" anzuspre-
chen.

Das Laden des IFF-Formates (nur ungepackt) ist jetzt mglich.

B_Paint sollte nun auch MULTIGEM tauglich sein.

B_Paint luft nun auch mit TOS 1.0 (benutzt das noch jemand?)

Beim speichern (Speichern als.. ; *.IMG) frgt das Programm nun
ob ein Bildausschnitt gespeichert werden soll. Dabei ist es
praktisch wenn man das Bild zuvor verkleinert (ZOOM 1:2 -1:8) um
eventuell den Ausschnitt ganz markieren zu knnen.

Mit der UNDO-Funktion ist es mglich versehentlich gemachte nde-
rungen am Bild rckgngig zu machen.
Bei der Installation ist es mglich einen Residenten UNDO RAM
anzulegen, der den Vorteil hat, da er wesentlich schneller das
Bild bearbeiten kann. Ein Nachteil soll aber nicht verschwiegen
werden: Es wird nochmals die ganze Bildgre im Speicher ver-
braucht!. Nun eine kleine Rechnung:
Bei DIN A4 (180 * 180 DPI) werden ca. 1440 * 1920 Punkte ben-
tigt. das sind 1440/8 * 1920 = 345.6 Kbyte (8 = Punkte/byte)!.
Mit dem Residenten UNDO also *2 = ca. 600 Kbyte nur Bildspeicher.

B_PAINT ist ab Version 0.507 farbfhig (bis 256 Farben) !
Getestet wurden die sechs Einstellungen des ST & TT.
Die Fllmuster werden jetzt wegen ihrer Farbfhikeit nachgeladen
Dateiname:B_PA___2.FLL
          B_PA___4.FLL
          B_PA__16.FLL
          B_PA_256.FLL
In Farbe funktioniert der Fllmustereditor noch nicht!
Im Farbmodus gibt es eine Vordergrund- (kleines Rechteck)
und eine Hintergrundfarbe. Diese wird dadurch eingestellt,
da man mit gedrckter Maustaste die Farbe in der Auswahlbox
(links unten) anwhlt.
Die Hintergrundfarbe hat ihren Sinn beim Radieren.
Auch kann mit einem speziellen Radiergummi die
Vordergrundfarbe mit der Hintergrundfarbe getausch
werden.
Beim "Wasserfarbe"-Pinsel laft die Vorder-
in die Hintergrundfarbe! Dadurch entstehen
auch bei den Grauverlufen (Grau I,II,III) neue Fllmuster.
Wenn man hnliche Farben als Vorder- und Hintergrundfarben setzt
(z.B.: rot zu pink oder hellblau zu hellgrn) verlaufen diese
so, da man die verschiedenen Fllmuster kaum erkennen kann.
Bei 16 Farben (ST low) sind 120 verschiedene Farbverlufe mglich.
Ein Farbverlauf umfat 33 verschiedene Abstufungen.
Dadurch ergeben sich 3960 verschiedene Fllmuster.
Bei TT low (256 Farben) ergeben sich 32384 verschiedene
Farbverlufe (mit 33 Abstufungen gibt 1.068.672 Fllmuster !).
Mit der Pipette lt sich eine Farbe aus dem Bild
bernehmen (bei 256 Farben ntzlich).
Die Geschwindigkeit mit der sich der Farbverlauf vollzieht
kann mit einem Doppelklick auf das Wasserfarbenpinsel-Ikon
eingestellt werden.
Als Fileformat (schreiben) kann in Farbe zur Zeit nur das TIFF-Format
benutzt werden (ungepackt). Die "*.TIF"-Files knnen von
GEMVIEW oder KARMA umgewandelt werden.
Mangels Geschwindigkeit kann in Farbe nur mit ZOOM 8:1,
1:1 und 1:8 gearbeitet werden.

Welche Files ld B_PAINT ?

FARBEN S/W     4       16      256

(X)IMG *       ?       ?       ?
PAC    *       -       -       -
DOO    +       -       -       -
PI3    +       -       -       -
IFF    +       -       -       -
TIF    +(*)    +(*)    +(*)    +(*)
BMP    +       +       +       +
NEO    -       -       +       -

 ? = in Vorbereitung
 - = ld nicht
 + = nur ungepackt
 * = auch gepackt
(*)= PackBits-Kodierung

PS: Das Handbuch ist auf Recyclingpapier kopiert. Achten Sie
beim nchsten Kauf von Druckerpapier auf solches, oder chlorfrei
gebleichtes.

Markus Burgert
